Schuljahr 2019/20

Valentina erforscht die Steinzeit-Malerei

Valentina hatte in einem Buch ein interessantes Experiment gelesen:

[yellow_box] Schon in der Steinzeit haben Menschen gezeichnet, mit Höhlenmalerein ihr Leben dokumentiert und ihre Höhle verschönert. Als Zeichenkohle haben sie verbranntes Birkenholz verwendet. Die Birke war nach der Eiszeit nämlich eine der ersten Baumarten, die das freie Land besiedelten. [/yellow_box]

[green_box] Zeichenkohle selber machen: Wickle einen 15cm langen Birkenast in Alufolie und leg ihn für mehrer Stunden in die Glut eines Feuers. Mit einer Grillzange holst du sie weider raus und lässt sie abkühlen. Jetzt noch auspacken und fertig ist die Zeichenkohle [/green_box]

Zuerst gingen wir zu einem Holzsammelplatz um einen Birkenast zu besorgen. Um das Experiment noch interessanter zu machen, nahmen wir zuhause noch Äste von Efeu (eigentlich die Wurzel!), Weide und vom Marillenbaum. Wir wickelten jeweils ein paar in Alufolie und beschrifteten sie…

…aber!

In der Steinzeit gab es ja noch keine Alufolie. Also packten wir einen Ast in Lehm, den gab es schon immer! Eine schöne Gatscherei!

Die eingepackten Äste platzierten wir in unserer Feuerstelle und wir machten abends ein schönes Feuer. Es gab nicht nur Licht und Wärme, sondern auch Stockbrot!

Am nächsten Tag zu Mittag holten wir die Äste aus der Feuerstelle. Einer der Lehmpacken war fast noch heiß! Zuerst holten wir die Äste aus der Alufolie. Die Äste aus dem Lehm musste ich mit dem Hammer rausschlagen. Bis auf einen waren alle sehr gut verkohlt. Einer war wohl an einer „kühleren“ Stelle zu gut in Lehm verpackt.

Dann kam die Probe: Konnte man damit wirklich gut zeichnen und schreiben?

Ja! Es funktionierte! Nicht nur mit Birke, auch mit den anderen verkohlten Ästen ließ sich gut schreiben.

Echt spannend!